Team Foundation Server 2015 Update 2

Last Update: 30.10.2017

5. Mai 2016

Wir freuen uns, heute die Verfügbarkeit von Visual Studio Team Foundation Server 2015 Update 2 bekanntzugeben. Dies ist die neueste Version von Team Foundation Server (TFS), der Plattform für Zusammenarbeit, die den Kern der ALM-Lösung (Application Lifecycle Management) von Microsoft bildet.

Sie können Team Foundation Server über den folgenden Link installieren:

Laden Sie das aktuelle Team Foundation Server-Update herunter.

Hinweis: Team Foundation Server 2015 Update 2.1 enthält seit Update 2.0 erfolgte Fehlerkorrekturen. Im Artikel KB3160281 finden Sie eine Liste der Korrekturen. Bei Bedarf können Sie für Konfigurationen, wie z.B. mehrere Anwendungsschichten, die übereinstimmende Versionen benötigen, weiterhin Team Foundation Server 2015 Update 2.0 herunterladen.

Informationen zu anderen verwandten Downloads finden Sie auf der Seite Downloads.

Ihr Feedback ist uns sehr wichtig! Informieren Sie uns bei auftretenden Problemen über die Option "Feedback senden" in Visual Studio. Vorschläge können Sie uns über UserVoice mitteilen.

Neuerungen in Team Foundation Server 2015 Update 2

Updates von Features:

Verbessertes Erstellen und Löschen von Teamprojekten

Teamprojekte können jetzt optional über die Weboberfläche und mithilfe der REST-APIs erstellt und gelöscht werden. Dank dieser Verbesserungen gestalten sich Projektmanagementvorgänge in Visual Studio Team Services und Team Foundation Server nun ähnlicher. Benutzer, die über die Berechtigung zum Erstellen von Teamprojekten verfügen, können diese in der Administratoransicht für Auflistungen oder in der Dropdownliste „Navigation“ anwenden. Weitere Details finden Sie unter Creating a team project (Erstellen eines Teamprojekts).

Teamprojekte können nun über die Weboberfläche oder mithilfe der REST-APIs erstellt und gelöscht werden.

Analog zur Projekterstellung können Benutzer, die über die Berechtigung zum Löschen von Teamprojekten verfügen, diese in der Administratoransicht für Auflistungen anwenden.

Sie können ein Teamprojekt aus der Verwaltungsansicht für Auflistungen löschen.

Release Management: neue Features und Verbesserungen

  • Neue Version von webbasiertem Release Management: Release Management ist jetzt in TFS integriert. Sie können jetzt direkt vom RELEASE-Hub aus auf Funktionen von Release Management zugreifen, ohne einen separaten Server oder Client installieren zu müssen. Diese neue Version von Release Management ist einfacher zu verwenden als die bisherige Version und basiert auf der gleichen Infrastruktur und Oberfläche wie das neue Buildsystem in TFS.
    • Vereinfachen Sie Ihre Anwendungsbereitstellung auf lokalen Servern, von SCVMM oder VMware verwalteten virtuellen Computern oder auf Azure.
    • Steuern Sie Bereitstellungen durch Einrichten von Releasedefinitionen, die eine parallele oder sequenzielle Bereitstellung in Umgebungen auslösen. Verfolgen Sie nach, wie weit Ihre Arbeitselemente, Commits, Builds und Releases bereitgestellt wurden.
    • Für Fehler bei Tests können Programmfehler erstellt werden. Der Programmfehler wird automatisch mit Debuginformationen aufgefüllt, wie etwa Fehlermeldung und Stapelüberwachung.

Für diese neue Version sind eine Dokumentation und verschiedene Blogbeiträge verfügbar.

  • Neue Erweiterung für die Integration mit VMWare: Stellen Sie aus Visual Studio Team Services oder aus TFS eine Verbindung mit einem VMWare vCenter-Server her, um Momentaufnahmen auf virtuellen Computern, die in vCenter verwaltet werden, zu erstellen, anzuwenden und zu löschen. Auf virtuellen Computern, die in VMWare verwaltet werden, können Sie bereinigte Momentaufnahmen dynamisch bereitstellen oder wiederherstellen und anschließend Build- und Releasedefinitionen für die Bereitstellung erstellen. Holen Sie sich diese neue Erweiterung im Marketplace.
  • Neue Erweiterung für SCVMM (System Center Virtual Machine Manager): Stellen Sie eine Verbindung mit einem SCVMM-Server her, um Momentaufnahmen auf virtuellen Computern, die in der SCVMM-Administratorkonsole verwaltet werden, zu erstellen, anzuwenden und zu löschen. Nun lässt sich eins der wichtigsten Features von TFS Lab Management replizieren: Das Erstellen von Build- und Releasedefinitionen zur Bereitstellung auf virtuellen Computern, die in SCVMM verwaltet werden, nach der Wiederherstellung einer bereinigten Momentaufnahme. Holen Sie sich diese neue Erweiterung im Marketplace.
  • Abschnitt zu Bereitstellungen in der Buildzusammenfassung: Dieser neue Abschnitt zeigt eine Liste der Umgebungen an, in denen ein Build mithilfe von Release Management bereitgestellt wurde. Es lassen sich auch neue Releases in diesem Abschnitt erstellen.

Liste der Umgebungen und Angaben, ob der Build erfolgreich war oder fehlgeschlagen ist

  • Festlegen von Zielumgebungen beim Erstellen und Bereitstellen eines Releases: Die Möglichkeit, die automatische Bereitstellung außer Kraft zu setzen, wurde neu hinzugefügt. Wenn Sie die automatische Bereitstellung für bestimmte Umgebungen deaktivieren möchten, navigieren Sie zum Abschnitt „Automatisierte Bereitstellungen“ im Dialogfeld „Neues Release erstellen“. Sicherheitshinweis: Die Flexibilität, das Verlaufsdiagramm für Bereitstellungen umgebungsübergreifend zu bearbeiten, ist weiterhin nur für die Autoren der Releasedefinition möglich.

Das Dialogfeld „Neues Release erstellen“, das über Optionen zum Auslösen der Bereitstellung nach Erstellung des Releases verfügt

  • Erstellen neuer Releases nach Zeitplan: Die Möglichkeit zum Einrichten eines Zeitplans für das Erstellen neuer Releases wurde neu hinzugefügt. Die letzte Version der erfolgreich erstellten Buildartefakte wird zur geplanten Zeit erfasst. Sobald das Release erstellt wurde, wird die automatische Bereitstellung in Umgebungen durch die für diese Umgebungen konfigurierten Bereitstellungsbedingungen gesteuert. Um einen geplanten Trigger für das Erstellen neuer Releases zu konfigurieren, navigieren Sie zur Registerkarte „Trigger“ in der Releasedefinition.

Wählen Sie auf der Registerkarte „Trigger“ das Optionsfeld „Geplant“ aus.

In der Releasezusammenfassung verfügbare Testergebnisse

Zur Darstellung der Testqualität und zur Analyse der Testergebnisse wird der Teststatus jeder Umgebung, in der Tests ausgeführt wurden, auf der Registerkarte „Tests“ in der Releasezusammenfassung angezeigt. Der Status umfasst die Anzahl der bestandenen und nicht bestandenen Tests, den umgebungsübergreifenden Prozentsatz der bestandenen Tests und die Testdauer für eine bestimmte Umgebung oder für das gesamte Release. Sie können einen Drilldown für Fehlermeldungen, Stapelüberwachungen und Testanlagen vornehmen, um nach nicht bestandenen Tests zu suchen, ohne die Seite „Releasezusammenfassung“ zu verlassen.

Die Registerkarte „Tests“ in der Releasezusammenfassung zeigt den Teststatus jeder Umgebung an. Sie können die Testqualität anzeigen und die Ergebnisse analysieren.

Neuanordnen von Karten auf Boards

Optimieren Sie Boards für die Arbeitsweise Ihres Teams. Sie können jetzt festlegen, wie die Neuanordnung von Karten beim Wechseln von Spalten erfolgt: Neuanordnung ohne Einschränkungen oder strenge Befolgung der Backlogreihenfolge.

Löschen von Arbeitselementen

Jetzt besteht die Möglichkeit, Arbeitselemente zu löschen – komfortabel mit der Papierkorbfunktion! Dieses Verhalten tritt an die Stelle des bisherigen Status Entfernt. Löschen wurde als einzelne Berechtigung implementiert. Somit haben Sie eine fein abgestufte Kontrolle darüber, welche Personen Zugriff auf diese Funktion haben.

Das Löschen von Arbeitselementen ersetzt den Status „Entfernt“

Globale Tastenkombinationen

Tastenkombinationen für die Hubs „Code“ und „Arbeit“ werden eingeführt. Navigieren Sie, ohne die Hände von der Tastatur nehmen zu müssen.

Tastenkombinationen für die Hubs „Code“ und „Arbeit“

Dashboard-Bearbeitungsmodus

Alle Dashboards weisen jetzt einen neuen Modus auf, den Bearbeitungsmodus. Widgets ändern ihre Position nicht, sofern Sie nicht in den Bearbeitungsmodus wechseln, wodurch sich die Gefahr verringert, Widgets versehentlich zu verschieben. Im Bearbeitungsmodus lassen sich Widgets entfernen, neu anordnen und konfigurieren sowie neue Widgets hinzufügen.

Der Bearbeitungsmodus verhindert versehentliche Änderungen an Widgets.

Automatisch aktualisierte Dashboards

Die Option zum automatischen Aktualisieren bestimmter Dashboards (alle 5 Minuten) wurde neu hinzugefügt. Damit bietet es sich förmlich an, das Dashboard auf dem TV-Gerät oder dem Abteilungsbildschirm anzuzeigen und es automatisch aktualisieren zu lassen.

Option zum automatischen Aktualisieren eines Dashboards (alle 5 Minuten)

Build-Widgets im Dashboardkatalog

Mithilfe der neuen Option im Dashboardkatalog zum Hinzufügen eines Buildverlaufsdiagramms können Sie die Builddefinition direkt auf dem Dashboard konfigurieren. Im dashboards futures blog (Dashboard-Zukunftsblog) erfahren Sie, wie wir mithilfe verschiedener Diagramme auf dem Desktop die Auffindbarkeit und Einfachheit der Bedienung verbessern.

Arbeitselementabfrage-Diagramme im Dashboardkatalog

Aus dem Widgetkatalog lassen sich jetzt Diagramme für Arbeitselementabfragen hinzufügen. Diese Diagramme können konfiguriert werden. Sie können eine Abfrage, einen Diagrammtyp und Visualisierungsoptionen auswählen, ohne den Dashboardkontext zu verlassen. Zu den Diagrammtypen gehören, Kreis-, Balken-, Säulen-, gestapeltes Balken-, Linien-, Flächen- und gestapeltes Flächendiagramm. Ferner lassen sich Daten auch in einer Pivottabelle anzeigen. Und Sie können nach wie vor Diagramme von der Registerkarte „Diagramme“ im Hub „Arbeit“ hinzufügen und sie wie gewohnt nach Wunsch konfigurieren.

Diagramme für Arbeitselementabfragen können zum Dashboard hinzugefügt werden.

@mentions und #ID

Jetzt können Sie das @-Symbol verwenden, um Personen in Pull Request-Diskussionen zu erwähnen, einschließlich Commit-, Changeset- und Shelveset-Diskussionen.

Wenn Sie eine Person in einer Diskussion erwähnen, empfängt sie eine E-Mail-Benachrichtigung, die die Diskussion und einen Link zum Pull Request, Commit, Changeset oder Shelveset enthält. Die Nennungen von Personen sind klickbar und zeigen eine ID-Karte mit zusätzlichen Details an. Wenn Sie Personen erwähnen, die keine Berechtigungen für den Pull Request, den Commit, das Changeset oder das Shelveset besitzen, empfangen Sie eine E-Mail, die Sie informiert, dass bei @mention ein Fehler aufgetreten ist.

Darüber hinaus können Sie jetzt das #-Symbol verwenden, um Arbeitselemente in Pull Request-Diskussionen zu nennen, einschließlich Commit-, Changeset- und Shelveset-Diskussionen.

Diese Arbeitselemente sind klickbar und öffnen eine neue Registerkarte, auf der die gewohnte Arbeitselementoberfläche angezeigt wird.

Hinweis: Wir unterstützen „@//#-Erwähnungen“ derzeit nicht in Diskussionen zu Arbeitselementen und Codekommentaren. Diese Unterstützung ist für ein künftiges Release geplant.

Pull Request-Widget

Teamadministratoren können jetzt das Pull Request-Widget aus dem Dashboardkatalog hinzufügen. Für ein bestimmtes Repository können Benutzer mithilfe des Pull Request-Widgets Pull Requests anzeigen, die dem Team oder ihnen persönlich zugewiesen bzw. von ihnen erstellt wurden. Die Benutzer können schnell zu einem einzelnen Pull Request navigieren oder die Zusammenfassung der Pull Requests im Repository anzeigen.

Mithilfe des Markdown-Widgets können Sie eine vorhandene Datei in einem Coderepository für die Anzeige auswählen

Sie können sich jetzt entscheiden, beliebige Markdowndateien im vorhandenen Repository anzuzeigen. Sie können die Datei außerdem direkt aus dem Code-Explorer zu beliebigen Dashboards in Ihrem Teamprojekt hinzufügen.

Hinzufügen einer Datei zu einem Dashboard direkt im Code Explorer

Auswahl für häufige Identitäten

Wir implementieren eine verbesserte Benutzeroberfläche für die Suche und das Ermitteln von Benutzern und Gruppen in den Bereichen Versionskontrolle, Releaseverwaltung und @mention. Benutzer können jetzt eine präfixbasierte Suche nach Attributen wie dem Anzeigenamen (wie etwa „max mustermann“) und dem SAM-Kontonamen (wie etwa „mmustermann“) ausführen.

Präfixbasierte Suchen nach Attributen wie Anzeigename oder SAM-Kontoname

Gated-Check-In für die Team Foundation-Versionskontrolle

Für TFVC-Projekte können nun Branchrichtlinien festgelegt werden, die einen erfolgreichen Build verlangen, bevor Code an einen Branch übermittelt werden kann.

Versionskontrollweb

Der CODE-Hub weist jetzt eine Reihe neuer Features und zahlreiche Verbesserungen der Nutzbarkeit und Formatvorlagen auf. Im Code Explorer wird jetzt der Status des letzten Builds für den ausgewählten Branch angezeigt, und neue, moderne Symbole verbessern die Lesbarkeit auf hoch auflösenden Anzeigen.

Der CODE-Hub weist jetzt eine Reihe neuer Features und zahlreiche Verbesserungen der Nutzbarkeit und Formatvorlagen auf.

Der Pull Requests-Hub verfügt über verbesserte Ansichten, um die von Ihnen erstellten und die Ihnen und Ihrem Team zugewiesenen Pull Requests hervorzuheben. Die Zuordnung von Pull Requests, Arbeitselementen und Commits wurde durch neue Verknüpfungen verbessert.

Der Pull Requests-Hub verfügt über verbesserte Ansichten, um die von Ihnen erstellten und die Ihnen und Ihrem Team zugewiesenen Pull Requests hervorzuheben.

Team Foundation Server-Erweiterungen

Erweiterungen ermöglichen integrierte Benutzeroberflächen, mit denen die Weboberfläche von Team Foundation Server erweitert und verbessert wird, entweder durch Hinzufügen neuer Funktionen oder die Integration mit vorhandenen Diensten.

Lokale Erweiterungen können auf Team Foundation Server hochgeladen und in bestimmten Teamprojektsammlungen installiert werden.

Erweiterungen können ferner aus dem Visual Studio Marketplace heruntergeladen und auf einen Team Foundation Server hochgeladen werden.

Lokale Erweiterungen können auf Team Foundation Server hochgeladen und in bestimmten Teamprojektsammlungen installiert werden. Erweiterungen können ferner von Visual Studio Marketplace heruntergeladen und auf einen Team Foundation Server hochgeladen werden.

Tastenkombinationen für das Kanban-Board

Sie können jetzt auf ein Arbeitselement auf dem Kanban-Board klicken und für häufig vorkommende Aufgaben Tastenkombinationen verwenden. Mögliche Aktionen sind beispielsweise:

  • Erstellen neuer Arbeitselemente
  • Verschieben von Arbeitselementen in Spalten und Swimlanes
  • Aufklappen und Zuklappen von Arbeitselementen

Über die Verknüpfung mit Commits hinaus wurden weitere neue Verknüpfungsoptionen hinzugefügt. Arbeitselemente können mit Git-Branches und Pull Requests verknüpft werden, und Branchverknüpfungen lassen sich direkt aus Backlogelementen oder dem Kanban-Board erstellen.

Zeigt das Erstellen von Branchverknüpfungen auf dem Kanban-Board

Wenn Sie einen Pull Request erstellen, werden alle mit dem Quellbranch oder den Commits verknüpften Arbeitselemente automatisch mit dem neuen Pull Request verknüpft. Die Pull Request-Detailansicht wurde ebenfalls aktualisiert und umfasst jetzt den Abschnitt „Verknüpfte Arbeitselemente“. Im Abschnitt „Verknüpfte Arbeitselemente“ sind sämtliche Arbeitselemente aufgelistet, die mit einem bestimmtem Pull Request verknüpft sind. Hier steht eine einfache Oberfläche zum Hinzufügen von Verknüpfungen mit weiteren Arbeitselementen zur Verfügung.

Die Pull Request-Detailansicht wurde ebenfalls aktualisiert und umfasst jetzt den Abschnitt „Verknüpfte Arbeitselemente“.

Auf Builds bezogene Features und Verbesserungen

  • Buildverwaltung: Administratoren von Buildwarteschlangen können jetzt steuern, wer zum Erstellen von Build- und Releasedefinitionen für eine bestimmte Warteschlange berechtigt sein soll. Dadurch können Teams für ein bestimmtes Konto oder eine bestimmte Projektsammlung über eigene Buildressourcen verfügen.
  • Verlaufsbezogene Statistik: In der Warteschlangen- und der Poolansicht stehen verlaufsbezogene Statistiken für Build- und Releaseagents zur Verfügung. Dadurch gewinnen Buildadministratoren ein besseres Verständnis für die Auslastung einer bestimmten Buildressource.
  • Verbesserungen der Buildoberfläche: Wir haben die Oberfläche zum Erstellen neuer Builddefinitionen vereinfacht. Nach dem Auswählen einer Vorlage können Sie die Schlüsselinformationen zu Ihren Quellen und der Warteschlange festlegen.
  • Erweitern der Buildergebnisansicht: Die Buildergebnisansicht (manchmal auch als Buildzusammenfassung bezeichnet) kann mithilfe des Erweiterungsframeworks um benutzerdefinierte Informationen und Ansichten erweitert werden. Sie können die Ansicht auch erweitern, indem Sie eine einfache Markdown-Datei mit folgendem Befehl veröffentlichen: ##vso[task.addattachment type=Distributedtask.Core.Summary;name=myattachmentname;]c:\myattachment.md.
  • Veröffentlichen von Aufgaben als Erweiterungen: Mithilfe des Katalogs können Build- und Releaseaufgaben als Teil einer Erweiterung veröffentlicht werden.

Testen: neue Features und Verbesserungen

Geplante Tests in Build vNext

Wenn Sie sich für geplante Tests unter Nutzung von Testplänen und Testsammlungen interessieren, können Sie in Build vNext die automatische Ausführung mithilfe der Aufgabe Funktionstests ausführen auslösen. Die Ergebnisse werden auf der Registerkarte „Tests“ auf der Seite „Buildzusammenfassung“ sowie auf dem Testhub angezeigt. Die Registerkarte „Tests“ weist jetzt die neue Option „Gruppieren nach“ auf. Das Gruppieren nach Testsammlungen verschafft Ihnen schnell einen Überblick zu allen ausgeführten Sammlungen und ihrer Qualität.

Testergebnisse im Build

Für die Analyse von Testergebnissen auf der Buildzusammenfassungsseite steht Ihnen Hilfe zur Verfügung:

  • Eine übergreifende Zusammenfassung der Testergebnisse aller Testläufe im Build.
  • Tests, die erstmalig nicht bestanden wurden, werden im Programmfehler als Neue Fehler gekennzeichnet, um Sie bei der Regression zu unterstützen. Für Tests, die fortlaufend über mehrere Builds hinweg nicht bestanden werden, können Sie jetzt sehen, wie alt die Fehler mittlerweile sind, und zu dem Build navigieren, in dem ein Fehler erstmals aufgetreten ist.
  • Trenddiagramme, die die Anzahl der nicht bestandenen Tests und die Testdauer für die letzten 10 Builds anzeigen. Diese Diagramme können zum Dashboard hinzugefügt werden.
  • Die Erstellung von Code Coverage-Berichten wurde verbessert und zeigt jetzt eine bildliche Darstellung mit den Deltas zwischen einzelnen Builds.
  • Der Teststatus ist jetzt in der E-Mail-Benachrichtigung zur Buildfertigstellung verfügbar.

Bild der Testergebnisse im Build, der Buildstatus ist hier „Teilweise erfolgreich“

Verbesserungen an Aufgaben:

  • Visual Studio-Tests mithilfe der Test-Agent-Aufgabe wurden in „Funktionstests ausführen“ umbenannt.
  • Die Visual Studio-Testaufgabe und die Aufgabe „Funktionstests ausführen“ sind schneller, intuitiver und benutzerfreundlicher.
  • Die Aufgabe „Testergebnisse veröffentlichen“ unterstützt jetzt xUnit, NUnit, JUnit und das Dateiformat TRX.
  • Eine neue Aufgabe, „Code Coverage-Ergebnisse veröffentlichen“, lädt Daten aus den Code Coverage-Tools Jacoco und Cobertura hoch.
  • Darüber hinaus wurde viel Arbeit aufgewendet, um Java-Benutzern das Veröffentlichen von Ergebnissen und Code Coverage-Informationen in TFS zu ermöglichen. Weitere Informationen erhalten Sie im Abschnitt „Testen in Java“.

Verbesserungen für manuelle Tests:

  • Filtern von Testplänen: Festlegen eines auf Arbeitselementabfragen basierenden Filters für Testpläne.
  • Anzeigen von Tests aus untergeordneten Sammlungen: Zeigen Sie mit einem Klick alle Tests an, die in der aktuellen Sammlung und ihren untergeordneten Sammlungen vorhanden sind.
  • Löschen von Testplänen: Eines der wichtigsten UserVoice-Elemente für Tests ist in diesem Release verfügbar. Pläne können jetzt direkt aus dem Testhub gelöscht werden.

Exploratives Testen (XT) im Web

Erfahren Sie mehr zu explorativem Testen im Web, und legen Sie gleich los, indem Sie das Plug-In für den Chrome-Browser aus dem Marketplace installieren. Zu den Features zählen:

  • Erfassen von Screenshots und Notizen: Vereinfachtes Erfassen von Notizen und Screenshots mit Funktion zu Anmerkungen in der Zeile.
  • Erstellen von Fehlern und Aufgaben: Erfassen Sie die beim explorativen Testen gefundenen Probleme entweder als Fehler oder als Aufgaben. Die Notizen, kommentierten Screenshots, Videos, Bildaktionsprotokolle, Teambereiche und Iterationspfade sowie System- und Browserinformationen werden automatisch für Sie erfasst.
  • Durchsuchen und Aktualisieren von vorhandenen Bugs: Wenn Sie einen Bug erstellen, durchsucht die Erweiterung automatisch vorhandene Bugs anhand des Titels und listet Übereinstimmungen auf. Es besteht die Option, einen vorhandenen Bug mit neuen Informationen zu aktualisieren, sodass doppelte Bugs vermieden werden.
  • Untersuchen von Arbeitselementen: Führen Sie explorative Tests für ein bestimmtes Arbeitselement durch. Dadurch können Sie das ausgewählte Arbeitselement ihrer aktuell stattfindenden Testsitzung zuordnen und Akzeptanzkriterien und Beschreibung aus der Erweiterung selbst anzeigen. Ferner wird dadurch eine End-to-End-Nachverfolgbarkeit zwischen den abgelegten Fehlern oder Tasks und dem ausgewählten Arbeitselement etabliert. Das Arbeitselement kann entweder direkt im Arbeitselement oder in der Erweiterung untersucht werden:

    • Direkt im Arbeitselement: Starten Sie eine explorative Testsitzung für ein bestimmtes Arbeitselement direkt aus dem Produkt. Wir haben allen Karten, Rastern und dem Testhub Einstiegspunkte hinzugefügt.
    • Innerhalb der Erweiterung: Suchen Sie innerhalb der XT-Sitzung nach einem Arbeitselement, und ordnen Sie es dann der aktuell ausgeführten Sitzung zu.
  • Datensammlung – Bildaktionsprotokoll: Jetzt können Sie die Schritte zum Reproduzieren des Fehlers automatisch mit nur einem Klick hinzufügen. Aktivieren Sie die Option „Bildaktionsprotokoll hinzufügen“, um die Maus-, Tastatur- und Touchaktionen zu erfassen und die entsprechenden Texte und Bilder direkt zu den Fehlern oder Aufgaben hinzuzufügen.

  • Erstellen von Testfällen auf der Grundlage des Bildaktionsprotokolls: Das simultane Entwerfen und Ausführen von Tests ist die Grundlage von explorativem Testen im eigentlichen Sinn. Erstellen Sie während Ihrer explorativen Testsitzung Testfälle, dann werden die Testschritte automatisch mit Bildern für Sie eingesetzt. Sie können den erfassten Text bearbeiten, das erwartete Ergebnis hinzufügen, nicht relevante Zeilen ausschließen und den Text für anstehende Testläufe und -ausführungen speichern.
  • Unterstützung für Bildschirmaufzeichnung: Sie können jetzt Ihre Befunde für alle diese problematischen Fälle erfassen, indem Sie die Bildschirmaufzeichnung auf Anforderung verwenden, die dem gespeicherten Fehler oder der gespeicherten Aufgabe automatisch angefügt wird. Die Unterstützung für Audio wird demnächst implementiert.
  • Verbinden mit Geräten: Testen Sie Ihre Anwendung mithilfe von browserbasierten Emulatoren oder in der Cloud arbeitenden Geräteanbietern wie Perfecto.
  • Eigenständiger Modus: Hier können Sie Notizen erfassen, Screenshots speichern (und sie nach Wunsch kommentieren) und Fehler erstellen, ohne eine Verbindung mit Visual Studio Team Services oder TFS herzustellen. Teilen Sie Ihre Funde mit Ihrem Team in einem Bericht, der Details, Screenshots und Ihre Notizen zu allen von Ihnen erstellten Fehlern enthält.

Bild des eigenständigen TS-Modus, das einen neuen Fehler mit angefügten Notizen und Screenshots anzeigt

Testen in Java

  • Unterstützung für JUnit: JUnit-Ergebnisse können aus Ant-, Gradle- und Maven-Aufgaben auf TFS hochgeladen werden.
  • Unterstützung für JUnit in der Aufgabe „Testergebnisse veröffentlichen“: Führen Sie Tests mithilfe eines anderen Befehlszeilentools aus, und laden Sie die Ergebnisse auf TFS hoch.
  • Code Coverage-Unterstützung: Wählen Sie zwischen Jacoco und Cobertura als Code Coverage-Tools für Ihr Java-Projekt. Die Builddatei wird spontan geändert, um das richtige Tool zu verwenden, und die Ergebnisse werden auf TFS hochgeladen.
  • Die Aufgabe „Code Coverage veröffentlichen“ unterstützt Jacoco und Cobertura: Wenn Ihre Builddatei bereits für das Erfassen von Code Coverage-Informationen konfiguriert ist oder Sie ein anderes Code Coverage-Tool (wie etwa Istanbul) verwenden, das die Ausgabe von Ergebnissen im Jacoco- oder Cobertura-Format unterstützt, können Sie die Aufgabe „Code Coverage veröffentlichen“ verwenden, um Code Coverage-Daten auf TFS hochzuladen.

Weitere Änderungen: Fehlerkorrekturen und bekannte Probleme

Eine umfassende Beschreibung der technischen Verbesserungen, Fehlerkorrekturen und bekannten Probleme in dieser Version finden Sie im folgenden MSDN-Artikel.

Weitere Informationen: Beschreibung von Team Foundation Server 2015 Update 2

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